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Nach Streit mit Großkunde dm: Alnatura setzt auf Edeka

Einzelhandel Nach Streit mit Großkunde dm: Alnatura setzt auf Edeka

Nach dem Bruch mit seinem langjährigen Großkunden dm hat der Bio-Händler Alnatura Ersatz gefunden: Von Oktober an werden große Teile des Sortiments auch in Filialen der Supermarktkette Edeka angeboten.

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Das Logo des Unternehmens Alnatura.

Quelle: Daniel Reinhardt/Archiv

Bickenbach/Hamburg. Das teilten beide Unternehmen am Donnerstag mit. Alnatura hatte sich angesichts drohender Umsatzausfälle um eine Alternative bemühen müssen, dm setzt bei Bio-Lebensmitteln künftig auch auf eine Eigenmarke. Zuvor war die Drogeriekette ein Haupt-Vertriebspartner von Alnatura gewesen.

Nach früheren Informationen des Fachblatts "Lebensmittel Zeitung" hatte auch Rewe Interesse an einer Zusammenarbeit mit Alnatura signalisiert. Der Bio-Händler mit Sitz im südhessischen Bickenbach will durch die Edeka-Partnerschaft die Zahl seiner Verkaufsstellen im Vergleich zum Jahresbeginn verdoppeln. Der Hamburger Branchenriese Edeka, der die Supermärkte von Kaiser's Tengelmann übernehmen will, reagiere mit der Vereinbarung mit Alnatura auf die immer stärkere Nachfrage nach Bio-Produkten, erklärte Unternehmenschef Markus Mosa.

Der Umsatz von Alnatura lag zuletzt bei 689 Millionen Euro - etwa die Hälfte davon stammt aus den eigenen Filialen, die andere Hälfte aus der Kooperation mit Handelspartnern wie Tegut, Migros, Budni, Billa oder Hit. Zu ihren konkreten Erwartungen an die Erlöse aus dem Vertrieb mit Edeka wollten sich die Hessen nicht näher äußern. Die Edeka-Gruppe ist mit rund 11 500 Filialen und einem Umsatz von 47 Milliarden Euro deutscher Marktführer im Handel mit Lebensmitteln.

dpa

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