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Metall-Tarifverhandlungen im Bezirk Mitte fortgesetzt

Tarife Metall-Tarifverhandlungen im Bezirk Mitte fortgesetzt

In der Metall- und Elektroindustrie ist unmittelbar vor Ablauf der Friedenspflicht der Reigen der regionalen Verhandlungsrunden fortgesetzt worden. Für das Tarifgebiet Mitte mit Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland trafen sich IG Metall und Arbeitgeber am Mittwoch in Kaiserslautern.

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Die IG Metall hatte das erste Arbeitgeberangebot abgelehnt.

Quelle: D. Reinhardt

Kaiserslautern/Frankfurt. Mit einer Annäherung wurde nicht gerechnet. Dafür aber mit einer Wiederholung des bereits in anderen Gebieten vorgelegten Angebots der Arbeitgeber. Es beinhaltet eine Lohnerhöhung von 2,2 Prozent und eine neugeordnete Altersteilzeit. Den von der IG Metall verlangten Rechtsanspruch auf subventionierte Teilzeitregelungen zur Weiterbildung haben die Arbeitgeber in Baden-Württemberg und Bayern hingegen strikt abgelehnt.

Das Lohnangebot liegt ebenfalls deutlich unter den geforderten 5,5 Prozent, so dass die IG Metall bereits bundesweite Warnstreiks unmittelbar nach Ende der Friedenspflicht angekündigt hat. Ab Donnerstag 00.00 Uhr sind zeitliche begrenzte Arbeitsniederlegungen zunächst in Betrieben mit Vollschichtbetrieb geplant. Noch am Mittwoch will die Gewerkschaft nach Ende der Verhandlungen eine Kundgebung mit mehr als 1000 Teilnehmern in Kaiserslautern veranstalten. Im Tarifgebiet Mitte geht es um rund 400 000 Beschäftigte, bundesweit sind mehr als 3,7 Millionen betroffen.

dpa

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