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Merkel: Europa sollte für starken Pharmastandort kämpfen

Pharma Merkel: Europa sollte für starken Pharmastandort kämpfen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Europas Pharmaindustrie im Wettbewerb mit der US-Konkurrenz Mut zugesprochen. "Wir sollten in Europa dafür kämpfen, ein starker pharmazeutischer Standort zu sein", sagte Merkel am Donnerstag bei einem Besuch beim französischen Pharmakonzern Sanofi in Frankfurt.

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Angela Merkel mit Schutzbrille.

Quelle: Jan Woitas

Frankfurt/Main. Besonders der Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen sei ein wichtiges Forschungsgebiet. Beim G7-Gipfel Anfang Juni im bayerischen Schloss Elmau werde das Thema eine wichtige Rolle spielen, "weil es eine weltweite Bedrohung ist".

Bei Sanofi eröffnete die Kanzlerin eine neue sterile Abfüllanlage für Medikamente. Konzernchef Olivier Brandicourt kündigte an, im laufenden Jahr 100 Millionen Euro zusätzlich in den Ausbau der Produktion in Frankfurt zu stecken. Frankfurt ist einer von Sanofis größten Standorten weltweit. Das Unternehmen stellt hier unter anderem sein neues Diabetes-Mittel Toujeo her, einen der größten Hoffnungsträger des Konzerns. Im vergangenen Jahr hatte Sanofi hier bereits Investitionen von 200 Millionen Euro angekündigt.

Bei den für Sanofi wichtigen Diabetes-Medikamenten war der Umsatz zuletzt gesunken. Das Patent für das bisher wichtigste Medikament Lantus war im ersten Quartal ausgelaufen.

dpa

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