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Merck: Trotz politischer Spannungen Russland-Geschäft stärken

Pharma Merck: Trotz politischer Spannungen Russland-Geschäft stärken

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck will sein Russland-Geschäft verstärken - trotz der dortigen Wirtschaftsflaute und der politischen Spannungen mit dem Westen.

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Der Merck-Chef Karl-Ludwig Kley.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Darmstadt/Moskau. Merck-Chef Karl-Ludwig Kley sagte der Zeitung "The Moscow Times", er rechne mit einer Erholung der russischen Wirtschaft. Da der Dax-Konzern im Unterschied zu anderen Unternehmen später in den russischen Markt eingestiegen sei, solle ein schnelleres Wachstum erzielt werden. Merck bestätigte am Freitag in Darmstadt die Aussagen.

Demzufolge will Merck die Zahl der Mitarbeiter in Russland bis Ende 2015 von derzeit 220 auf über 300 erhöhen. Geplant sei auch, das Geschäft von zuletzt rund 150 Millionen Euro Umsatz ständig auszubauen.

Für das Gesamtunternehmen erwartet Merck für 2015 unverändert, dass der Umsatz um etwa zehn Prozent auf 12,3 bis 12,5 Milliarden Euro wächst. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll um maximal fünf Prozent auf bis zu 3,55 Milliarden Euro zunehmen. Für diesen Sommer ist die Mega-Übernahme des US-Laborausrüsters Sigma-Aldrich geplant.

dpa

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