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Menschenkette für Erhalt von K+S-Arbeitsplätzen

Bergbau Menschenkette für Erhalt von K+S-Arbeitsplätzen

Auf die Angst um ihre Arbeitsplätze haben Mitarbeiter des Bergbaukonzerns K+S mit einer Menschenkette im hessisch-thüringischen Kalirevier aufmerksam gemacht. Über 13 Kilometer führte die Kette aus insgesamt mehr als 12 000 K+S-Mitarbeitern, Familienangehörigen, Beschäftigten von Zulieferern und Menschen der Region unter dem Motto "Hand in Hand für die Kaliindustrie im Werratal" von Heringen nach Unterbreizbach. K+S-Betriebsratschef Harald Döll sagte am Donnerstag in Philippsthal, die Aktion sei der Beweis, dass es nicht nur um Arbeitsplätze, sondern um die Region insgesamt gehe.

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Der Firmensitz des Kaliproduzenten K+S in Kassel.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Philippsthal. Er forderte die Politik auf, sich für die rund 4400 K+S-Arbeitsplätze einzusetzen. 

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) sagte, die Beschäftigten dürften nicht die ersten Verlierer sein, aber auch die Ökologie dürfe nicht aus dem Blick geraten. "Die Region hat beides dringend notwendig."

K+S darf derzeit wegen einer Übergangserlaubnis nur begrenzt und bis Ende des Jahres Salzabwasser in tiefe Gesteinsschichten versenken. Deshalb hatten seit April an mehreren Standorten  wiederholt Teile der Produktion und Kali-Förderung geruht. 

dpa

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