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Mehr Ermittlungsverfahren wegen Mindestlohn-Verstößen

Finanzen Mehr Ermittlungsverfahren wegen Mindestlohn-Verstößen

Die Zahl der Ermittlungsverfahren in Hessen wegen nicht gezahlter Mindestlöhne ist von Januar bis Juni deutlich gestiegen. Im ersten Halbjahr 2017 wurden in den Hauptzollämtern Darmstadt, Gießen und Frankfurt 160 solche Verfahren eingeleitet, wie das Bundesfinanzministerium mitteilte.

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Zollbeamte der «Finanzkontrolle Schwarzarbeit».

Quelle: Nicolas Armer/Archiv

Frankfurt/Main. Der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Zollverwaltung zufolge ist das ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut zwei Drittel.

Das liege daran, dass der Zoll verstärkt die Branchen ins Visier nehme, "in denen am ehesten mit Schwarzarbeit und Mindestlohnverstößen zu rechnen ist", teilte ein Zollsprecher mit. Allein im Baugewerbe sind laut Halbjahresbilanz in den ersten sechs Monaten 51 Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Auch im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie in den Bereichen Spedition, Logistik und Gebäudereinigung werde oft kontrolliert.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert, das Personal bei staatlichen Arbeitsschutzbehörden, Gewerbeaufsichtsämtern und der Finanzkontrolle Schwarzarbeit dem Bedarf anzupassen und deutlich aufzustocken. Für die Mindestlohnkontrollen sehe der Zoll seit 2015 bundesweit bereits 1600 neue Stellen vor, sagte ein Zollsprecher.

dpa

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