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Märkte in Westeuropa und China kurbeln Geschäft von Kion an

Maschinenbau Märkte in Westeuropa und China kurbeln Geschäft von Kion an

Die Märkte in Westeuropa und China haben das Geschäft des weltweit zweitgrößten Gabelstaplerherstellers Kion zum Start ins Jahr 2015 angekurbelt. Im ersten Quartal konnten die Wiesbadener bei Auftragseingang, Umsatz und Gewinn deutlich zulegen.

Wiesbaden. Die Entwicklung der ersten drei Monate zeige die gute Aufstellung des MDax-Konzerns sowohl in den etablierten als auch in den aufstrebenden Märkten, erklärte Vorstandschef Gordon Riske am Donnerstag.

Die Erlöse legten um sieben Prozent auf 1,16 Milliarden und das operative Ergebnis um 6,8 Prozent auf 93,4 Millionen Euro zu. Beim Auftragseingang gab es ein Plus um sieben Prozent auf 1,25 Milliarden Euro. Dank niedrigerer Finanzierungskosten erhöhte sich der Gewinn unter dem Strich sogar um 50,6 Prozent auf 41,9 Millionen Euro.

Der Manager bestätigte den Ausblick für 2015, nach dem Kion leichte Zuwächse bei Umsatz, Ergebnis und Auftragseingang anpeilt. Zu der positiven Geschäftsentwicklung soll auch die Logistik-Automatisierung der belgischen Egemin Group beitragen. Die zugekaufte Sparte mit mehr als 300 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 76 Millionen Euro bietet unter anderem fahrerlose Transportsysteme an. Die Übernahme soll im dritten Quartal abgeschlossen werden.

Die Wiesbadener wollen den Marktführer Toyota bis zum Jahr 2020 an der Spitze der Branche abzulösen. Dazu plant das Unternehmen hohe Investitionen in die Zukunftsmärkte in Asien und den USA.

dpa

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