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Lokführerstreik sorgt für Einschränkungen im Zugverkehr

Tarife Lokführerstreik sorgt für Einschränkungen im Zugverkehr

Mit ihrem erneuten Ausstand haben die Lokführer der Bahn am Mittwoch auch in Hessen für erhebliche Einschränkungen im Zugverkehr gesorgt. Am Frankfurter Hauptbahnhof fuhren zwar Züge ein und aus, doch viele Bahnsteige waren am Morgen verwaist.

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Der Streik soll bis Donnerstag dauern.

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Frankfurt/Main. Die Bahn hatte einen Ersatzfahrplan ausgearbeitet und hoffte, im Regionalverkehr fast jeden zweiten Zug anbieten zu können. Die normalerweise eng getakteten S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet fuhren nur ein Mal pro Stunde, wie der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) berichtete. Zwei der neun Linien entfielen ganz.

"Der Ersatzfahrplan läuft stabil, die Züge, die wir anbieten, sind pünktlich unterwegs", sagte ein Bahnsprecher am Morgen. Im Fernverkehr fahre jeder dritte Zug trotz des Streiks. Gefahren werden die Züge von Lokführern, die nicht in der Gewerkschaft GDL organisiert sind, die zum Streik aufgerufen hat. Private Bahnunternehmen wie Vias, Cantus, Vlexx oder die Hessische Landesbahn sind nicht von dem Arbeitskampf betroffen.

Es ist der siebte Streik der Lokführer innerhalb weniger Monate. Der Personenverkehr ist seit Mittwochmorgen um 02.00 Uhr betroffen und soll noch bis Donnerstag um 21.00 Uhr bestreikt werden. Im Güterverkehr legten die Lokführer bereits am Dienstagnachmittag ihre Arbeit nieder.

Die GDL will mit dem Streik weiteren Druck auf die Deutsche Bahn machen. Sie hatte die Verhandlungen am vergangenen Freitag erneut für gescheitert erklärt. Als entscheidenden Punkt bezeichnete sie die Einstufung der Lokrangierführer im Tarifgefüge die Bahn. Der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky kritisierte zudem, auch nach 16 Tarifverhandlungsrunden seit Sommer 2014 fehlten noch immer Ergebnisse in zentralen Fragen. Die Bahn hingegen hatte den Streik als vollkommen überflüssig kritisiert.

dpa

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