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Lokführer-Streik: Ersatzfahrplan der Bahn läuft in Hessen stabil an

Tarife Lokführer-Streik: Ersatzfahrplan der Bahn läuft in Hessen stabil an

Am ersten Morgen des viertägigen Streiks der Lokführer-Gewerkschaft GDL ist der Ersatzfahrplan der Deutschen Bahn stabil angelaufen. Nach Angaben eines Bahn-Sprechers konnten sich die Fahrgäste in Hessen bislang auf die geplanten Ersatz-Verbindungen im Regional- und Fernverkehr verlassen.

Frankfurt/Main. Etwa ein Drittel der Fernzüge werde im Rahmen des Streikfahrplans angeboten. Auch die S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet fahren wie angekündigt im stündlichen Rhythmus. "Durch die gesammelten Erfahrungswerte ist es möglich, dass sich die Kunden auch in der Streiksituation auf die geplanten Verbindungen verlassen können und alle pünktlich zur Arbeit kommen", sagte der Bahn-Sprecher.

In den Zügen war es erwartungsgemäß voller als sonst. So drängelten sich beispielsweise am frühen Morgen im Regionalexpress von Hanau nach Frankfurt die Pendler in den Abteilen, viele mussten in den Fluren zwischen den Sitzreihen stehen oder setzen sich kurzerhand auf Boden und Treppen. Am Hauptbahnhof in Frankfurt war es kurz vor 7.00 Uhr ruhiger als üblich. Aber weder vor dem Hauptinformationsschalter noch an den mobilen Beratungsständen der Bahn waren längere Warteschlangen zu beobachten.

Im Güterverkehr hatte der Ausstand am Mittwochnachmittag begonnen. Die GDL fordert für die Beschäftigten mehr Geld, eine kürzere Arbeitszeit und will das gesamte Zugpersonal bei Verhandlungen vertreten.

dpa

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