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Kurhessenbahn betreibt Nordwesthessen-Netz bis 2032

Verkehr Kurhessenbahn betreibt Nordwesthessen-Netz bis 2032

Das Nordwesthessen-Netz im Zugverkehr wird bis 2032 weiter von der Bahn-Tochter Kurhessenbahn bedient. Bahnchef Rüdiger Grube unterschrieb am Freitag in Kassel einen entsprechenden Vertrag mit dem Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV).

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Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, posiert.

Quelle: Paul Zinken/Archiv

Kassel. "Wenn man ein attraktives Angebot schafft, dann kommen die Kunden auch und fahren Bahn", sagte Grube am Kulturbahnhof. Hessens Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) sagte: "Bahnfahren wird komfortabler."

Von Ende 2017 bis 2032 werden unter anderem zwischen Kassel, Korbach und Bad Wildungen sowie von Brilon über Frankenberg nach Marburg und Erndtebrück Wagen mit höhengleichen Einstiegen zum Bahnsteig eingesetzt. Zudem soll in Korbach für rund elf Millionen Euro eine neue Werkstatt entstehen.

Künftig ist bei jeder Fahrt ein Schaffner dabei. Der hessische Landesvorsitzende des Fahhrgastverbandes Pro Bahn, Thomas Kraft, sagte, dies helfe Älteren und Behinderten. "Und das Sicherheitsgefühl ist da." Er forderte allerdings "dringend weitere Ausbauten" der Strecken, denn derzeit werde zum Teil nur in einem Zwei-Stunden-Takt gefahren.

Die Kurhessenbahn ist eines von sechs Regio-Netzen der Bahn bundesweit. Im Gebiet des NVV betreibt zudem noch Cantus das Nordosthessen-Netz.

dpa

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