Volltextsuche über das Angebot:

12 ° / -1 ° Regenschauer

Navigation:
Kreise: Deutsche-Börse-Chef Francioni bleibt bis Herbst 2016

Börsen Kreise: Deutsche-Börse-Chef Francioni bleibt bis Herbst 2016

Reto Francioni bleibt nach Informationen aus Finanzkreisen ungeachtet neuer Spekulationen über seine vorzeitige Ablösung bis Herbst 2016 Chef der Deutschen Börse.

Voriger Artikel
Raps in Blüte: Drei Kilo Saat bringen vier Tonnen Ernte
Nächster Artikel
Debatte um Agrarspekulationen: Deutsche Bank hört Kritiker an

Francioni, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Börse AG.

Quelle: A. Dedert/Archiv

Frankfurt/Eschborn. "Francioni ist weder amtsmüde noch gibt es vonseiten des Aufsichtsrates eine Motivation, seinen Vertrag vorzeitig zu beenden", hieß es am Mittwoch. Francioni führt den Frankfurter Dax-Konzern seit November 2005, sein Vertrag war 2012 bis Ende Oktober 2016 verlängert worden. Kurz zuvor war wegen des Scheiterns der Fusion mit der New Yorker Börse NYSE über seinen vorzeitige Abtritt spekuliert worden.

Das "Manager Magazin" (Donnerstag) berichtet, Aufsichtsratschef Joachim Faber wolle nach der diesjährigen Hauptversammlung Mitte Mai die Weichen für einen personellen Neuanfang stellen. Der Wechsel an der Konzernspitze könne auch deutlich vor dem Auslaufen von Francionis Vertrag erfolgen, sollte die Nachfolger-Suche rasch zum Erfolg führen, schreibt das Magazin unter Berufung auf Finanzkreise. Ein Sprecher der Börse wollte den Bericht nicht kommentieren.

Nach den Statuten der Börse dürfte die Suche nach einem Nachfolger frühestens ein Jahr vor Francionis Vertragsende beginnen. Dass der Vertrag des Schweizers über 2016 hinaus verlängert wird, gilt als unwahrscheinlich: Francioni wird am 18. August 2016 61, damit hätte er die - inzwischen etwas flexiblere - Altersgrenze für Vorstände der Deutschen Börse erreicht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr