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Kirch-Manager erhielt 200 Millionen Euro aus Schadenersatzstreit

Prozesse Kirch-Manager erhielt 200 Millionen Euro aus Schadenersatzstreit

Für den früheren Kirch-Geschäftsführer Dieter Hahn hat sich der Schadenersatzstreit mit der Deutschen Bank um die Verantwortung für die Pleite der Mediengruppe ausgezahlt: Als Erfolgsbeteiligung erhielt Hahn, der eine treibende Kraft in der Auseinandersetzung war, von den Kirch-Erben 200 Millionen Euro vor Steuern.

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Ex-Geschäftsführer Hahn erhielt 200 Millionen Euro von den Kirch-Erben.

Quelle: Andreas Gebert/Archiv

München. Diese Summe nannte Hahn am Dienstag vor dem Landgericht München, wo er als Zeuge im Prozess gegen den Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, und frühere Top-Manager der Deutschen Bank aussagte. Hahn musste die Summe, die bislang ein gut gehütetes Geheimnis war, nach einem Beschluss des Gerichts öffentlich nennen.

Die Verteidiger der angeklagten Banker hatten danach gefragt, weil aus ihrer Sicht für die Beurteilung des Zeugen entscheidend ist, wie viel Geld er selbst an dem Streit mit der Deutschen Bank verdient hat. Insgesamt hatte die Bank nach einem jahrelangen Rechtsstreit 925 Millionen Euro an die Kirch-Erben gezahlt. Firmengründer Leo Kirch hatte zeitlebens ein Interview des damaligen Bankchefs Rolf Breuer für die Pleite seiner Mediengruppe verantwortlich gemacht. Nach Kirchs Tod 2011 setzte Hahn die Auseinandersetzung fort. Heute ist er Großaktionär und Aufsichtsratschef des Filmunternehmens Constantin.

dpa

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