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Kaum Erwartungen an Schlichterspruch für Lufthansa-Flugbegleiter

Tarife Kaum Erwartungen an Schlichterspruch für Lufthansa-Flugbegleiter

Im Tarifkonflikt der Lufthansa-Flugbegleiter erwarten die Beteiligten nur wenig von der Schlichtung, die an diesem Samstag (20. Juni) mit der Schlussempfehlung zu Ende gehen soll.

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Nicoley Baublies, Chef der Kabinengewerkschaft Ufo.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Wenn nicht noch ein größeres Wunder geschehe, könne der Spruch keine materiellen Empfehlungen zur Lösung der Sachfragen zu Übergangs- und Betriebsrenten enthalten, sagte der Chef der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies, am Freitag in Frankfurt.

Ufo hatte den Schlichtungsprozess wegen der angeblich unnachgiebigen Verhandlungsführung der Lufthansa bereits für gescheitert erklärt und den schnellen Spruch der Schlichter Herta Däubler-Gmelin und Friedrich Merz verlangt. Die Empfehlung werde man genau prüfen, erklärte Baublies, der bereits mit einem Arbeitskampf gedroht hat. Über weitere Schritte will die Gewerkschaft in der kommenden Woche informieren. Grundsätzlich sind auch Streiks möglich, weil eine Urabstimmung unter den Mitgliedern bereits gelaufen ist.

Die Lufthansa hatte sich in dieser Woche ebenfalls nicht zuversichtlich gezeigt. Die Schlichter würden voraussichtlich keine klassische Schlussempfehlung abgeben, weil man inhaltlich noch gar nicht so weit gekommen sei, hatte ein Tarifexperte des Unternehmens gesagt. Das Unternehmen beharrt auf der Darstellung, sein Angebot noch in der vergangenen Woche nachgebessert zu haben. Dem hatte Ufo widersprochen.

dpa

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