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Kasseler Bahn-Tochter-Chef soll eine Million Euro veruntreut haben

Verkehr Kasseler Bahn-Tochter-Chef soll eine Million Euro veruntreut haben

Der Geschäftsführer einer Bahn-Tochter aus Kassel soll mehr als eine Million Euro veruntreut haben. "Es besteht der Anfangsverdacht, dass der Geschäftsführer der Tochtergesellschaft aus ihrem Vermögen mehr als 1 Million Euro für gesellschaftsfremde Zwecke entnommen und dies durch Scheingeschäfte verschleiert hat", teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel am Dienstag mit.

Berlin/Kassel. Die Deutsche Bahn AG hatte am vergangenen Freitag mitgeteilt, wegen mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten den Geschäftsführer ihres Tochterunternehmens Media & Buch in Kassel freigestellt zu haben.

Tags zuvor hatte die Staatsanwaltschaft Kassel am Donnerstag Räume von Media & Buch durchsucht. Einem Bericht der "Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen" (Dienstag) zufolge könnte auch die Wohnung des Geschäftsführers durchsucht worden sein.

Die Auswertung der sichergestellten Unterlagen werde einige Zeit in Anspruch nehmen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft weiter. Was genau dem Geschäftsführer vorgeworfen wird, wurde zunächst nicht bekannt. Den Angaben zufolge geht es um Vorgänge aus der Zeit von Ende 2013 bis Anfang 2015.

dpa

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