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Kabinengewerkschaft Ufo erwägt Klage gegen Air Berlin

Luftverkehr Kabinengewerkschaft Ufo erwägt Klage gegen Air Berlin

Bei der geplanten Vermietung von 38 Flugzeugen von Air Berlin an den Lufthansa-Konzern will die Kabinengewerkschaft Ufo Mitspracherechte notfalls juristisch durchsetzen.

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Flugbegleiter stehen mit Fahnen der Gewerkschaft UFO bei einer Kundgebung.

Quelle: Oliver Berg/Archiv

Frankfurt/Berlin. Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation wolle als Tarifpartner neben der Gewerkschaft Verdi mit der Führung von Air Berlin über die Umsetzung sprechen, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Falls die Konzernspitze dies verweigere, erwäge Ufo eine Klage, um die Teilnahme an Gesprächen oder Verhandlungen zu erzwingen. Zuerst hatte der "Spiegel" darüber berichtet.

Die angeschlagene Air Berlin hatte sich im Dezember mit Lufthansa darüber geeinigt, 38 Airbus-Mittelstreckenjets samt Piloten und Flugbegleitern ab 2017 für die Lufthansa-Töchter Eurowings und Austrian Airlines zu vermieten. Bei Air Berlin wird das Bodenpersonal traditionell von Verdi vertreten. Ufo will ebenfalls Tarifpartner werden und hat ihren Mitgliedern unter den Air-Berlin-Flugbegleitern mitgeteilt, Gespräche mit dem neuen Vorstandschef Thomas Winkelmann über den gemeinsamen Flugbetrieb aufzunehmen. Alle betroffenen Gewerkschaften bei Air Berlin müssten zusammenarbeiten, so der Ufo-Sprecher. Bei Air Berlin war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

dpa

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