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K+S sieht weiter keine Grundlage für Gespräche mit Potash

Bergbau K+S sieht weiter keine Grundlage für Gespräche mit Potash

Auch nach Gesprächen zwischen der hessischen Landesregierung und dem Kali-Riesen Potash lehnt K+S Verhandlungen mit den Kanadiern ab. Das Dax-Unternehmen, das sich gegen eine Übernahme durch den Konkurrenten wehrt, hat nach dem Treffen von Potash-Vertretern mit Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) Unterlagen der Kanadier zu Standorten und Arbeitsplätzen erhalten, wie ein K+S-Sprecher am Mittwoch sagte.

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K+S wehrt sich weiter gegen die Übernahme.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Kassel/Wiesbaden. Da diese aber "nichts substanziell Neues" enthielten, gebe es weiter keine Grundlage für Gespräche mit Potash. Wenn es neue Vorschläge gebe, werde man diese pflichtgemäß prüfen.

Bouffier hatte vergangenen Freitag mit Potash-Vorstandschef Jochen Tilk in Wiesbaden gesprochen. Die Kanadier hatten nach Angaben der Staatskanzlei um das Treffen gebeten. Bouffier will sich dafür einsetzen, dass K+S ein deutsches Unternehmen bleibt. Allerdings hat die Politik kaum Mittel, um eine Übernahme zu verhindern.

K+S hatte Anfang Juli einen Vorschlag zu Übernahmegesprächen abgelehnt, weil die Offerte der Kanadier mit 41 Euro pro Aktie als zu niedrig erachtet wurde.

dpa

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