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K+S schöpft etwas Hoffnung: Talsohle bei Kalipreisen durchschritten

Chemie K+S schöpft etwas Hoffnung: Talsohle bei Kalipreisen durchschritten

Der Dünger- und Salzproduzent K+S schöpft nach dem Absturz der Kalipreise etwas Hoffnung. "Wir sehen Anzeichen dafür, dass die Talsohle durchschritten ist, wagen aber keine Prognose für den Rest des Jahres", sagte Vorstandschef Norbert Steiner dem Wirtschaftsmagazin "Euro" laut einer Vorabmeldung vom Montag.

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Fahnen der K+S AG.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel/München. Die Absatzmengen des ersten Halbjahres seien zufriedenstellend, die Nachfrage übersteige sogar die Kapazitäten.

Die Kalibranche hatte vergangenes Jahr einen schweren Schlag erlebt und sich seither nicht davon erholt. Im Juli 2013 war der russische Kaliproduzent Uralkali aus einer der weltweit zwei Vertriebsallianzen ausgestiegen und hatte damit einen Preisverfall ausgelöst. Seither ist der Kali-Preis unter Druck. Von zuvor rund 450 US-Dollar je Tonne sank er auf mittlerweile nur noch 300 bis 350 Dollar.

K+S baut dennoch weiter an einem neuen Kali-Werk in Kanada, das im zweiten Halbjahr 2016 an den Start gehen soll. "Das Werk wird von Anfang an schwarze Zahlen schreiben, auch wenn der Kalipreis 2016 bei 300 Dollar läge", sagte Steiner. K+S brauche den angepeilten Zielpreis von mehr als 420 Euro nicht sofort, sondern langfristig. Damit soll das Kanada-Projekt eine 15-prozentige Rendite auf die Kapitalkosten erwirtschaften.

dpa

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