Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 13 ° Regen

Navigation:
K+S lehnt geplante Übernahme durch Konkurrenten Potash ab

Bergbau K+S lehnt geplante Übernahme durch Konkurrenten Potash ab

Der Kali- und Salz-Produzent K+S hat dem Übernahme-Vorstoß des kanadischen Düngemittelherstellers Potash eine Absage erteilt. "Nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung der Gesamtumstände" hätten Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, den Vorschlag abzulehnen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstag mit.

Voriger Artikel
Commerzbank will weiter an Filialen festhalten
Nächster Artikel
Landesregierung begrüßt K+S-Absage an Potash

Die K+S AG beschäftigt weltweit mehr als 14 000 Menschen.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel. Potash hatte laut K+S 41 Euro je Aktie geboten. Dies zeige "nicht den fundamentalen Wert von K+S und ist nicht im Interesse des Unternehmens", sagte K+S-Chef Norbert Steiner.

Er verwies vor allem auf das K+S-Projekt Legacy in Kanada. Das neue 4,1 Milliarden kanadische Dollar (rund 3,0 Milliarden Euro) teure Kaliwerk soll Ende 2016 in Betrieb gehen. Potash wolle K+S übernehmen und damit Kontrolle über Legacy erhalten, betonte Steiner.

Zudem scheine Potash kein nachhaltiges Interesse zu haben, die "verknüpften Düngemittel- und Salzaktivitäten in der jetzigen Form fortzuführen", erklärte der K+S-Chef. Auch habe Potash trotz Nachfrage "keine verbindlichen Zusagen zum Schutz der Interessen der weltweit mehr als 14 000 Beschäftigten von K+S gemacht".

K+S und Potash gehören zu den größten Kaliherstellern der Welt, K+S ist zudem der weltweit größte Salzhersteller.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr