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K+S geht gegen Schwermetall-Belastung vor

Bergbau K+S geht gegen Schwermetall-Belastung vor

Mit Rohren und Drainagen will der Kaliproduzent K+S im hessisch-thüringischen Kalirevier durch Abwasser gelöste Schwermetalle bekämpfen. Zuvor waren nahe der Kali-Rückstandshalden der Standorte Wintershall und Hattorf an einzelnen Messstellen sowie in Unterbreizbach (Thüringen) erhöhte Schwermetallwerte festgestellt worden.

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Das K+S-Werk Hattdorf, aufgenommen am 14.10.2016 in Philippsthal (Hessen).

Quelle: Martin Schutt/Archiv

Philippsthal. Als Ursache gelten salzhaltige Abwässer von der Halde im osthessischen Philippsthal, die im Untergrund Schwermetalle wie Nickel, Quecksilber und Kadmium lösen. Ein K+S-Sprecher betonte am Freitag, es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung. Er sagte, die Quellen würden derzeit mit Rohren versehen, so dass das Wasser nicht mehr über Gräben in die Werra gelangen könne. Bis Ende 2017 sollen eine Drainage und ein Sammeltank und damit eine Dauerlösung installiert sein. Das so gesammelte Wasser werde gereinigt, in das Werk gepumpt und dort in der Produktion eingesetzt.

Um das Grundwasser künftig besser zu kontrollieren, will K+S mehr Messstellen einrichten. Das langfristige Vorgehen müsse noch mit den Behörden abgestimmt werden.

dpa

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