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K+S: Staatsanwaltschaft Kassel stellt Ermittlungen ein

Bergbau K+S: Staatsanwaltschaft Kassel stellt Ermittlungen ein

Teilerfolg für den Salz- und Düngemittelkonzern K+S bei seinen Rechtsstreitigkeiten. Die Staatsanwaltschaft Kassel hat das Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der Kali-Tochter K+S Kali GmbH wegen versuchter Gewässerverunreinigung mangels Tatverdacht eingestellt, bestätigte eine Sprecherin der Behörde am Dienstag Angaben des Unternehmens.

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Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel. Die Staatsanwaltschaft sehe kein strafbares Verhalten, teilte der Konzern in Kassel mit.

Hintergrund der Ermittlungen war eine Strafanzeige unter anderem der Gemeinde Gerstungen (Thüringen). K+S war nach eigenen Angaben unter anderem vorgeworfen worden, Unterlagen im Zusammenhang mit dem im April 2015 gestellten Antrag auf Fortsetzung der Versenkung von Reststoffen aus seiner Produktion manipuliert zu haben.

Unterdessen gibt es noch keine Entscheidung zur Anklage der Staatsanwaltschaft Meiningen wegen Trinkwasserverunreinigung im Kalirevier Werra. Beschuldigt sind hier außer Aufsichtsratschef Ralf Bethke und Konzernchef Norbert Steiner auch noch weitere K+S-Manager. Nach Stellungnahmen der Angeschuldigten entscheidet das Landgericht Meiningen über die Eröffnung eines Hauptverfahrens. Ein Termin dafür steht noch nicht fest.

K+S ist der größte Salzhersteller der Welt, den Großteil des Gewinns machen die Kasseler aber mit der Produktion von Kali-Dünger für die Landwirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt rund 14 400 Mitarbeiter.

dpa

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