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IG Metall verlangt flexiblere und kürzere Arbeitszeiten

Gewerkschaften IG Metall verlangt flexiblere und kürzere Arbeitszeiten

Die IG Metall schreibt sich für die nächsten Tarifrunden das Ziel flexibler und individuell verkürzbarer Arbeitszeiten auf die Fahnen. "Ein verbrieftes Recht auf eine abgesenkte Vollzeit mit Lohnausgleich könnte zu einer neuen Kultur flexibler Arbeitszeiten führen", erklärte der Leiter des Gewerkschaftsbezirks Mitte, Armin Schild, am Freitag vor Delegierten der Bezirkskonferenz im saarländischen St.

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Sonnenschirm der IG Metall.

Quelle: Caroline Seidel/Archiv

St. Ingbert. Ingbert. Die IG Metall diskutiert derzeit verkürzte Arbeitszeiten mit Lohnausgleich etwa für Beschäftigte mit jüngeren Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen.

Dieses Ziel sei sicher nicht in einer Tarifrunde durchzusetzen, sondern müsse eingebunden werden in eine gesellschaftliche Debatte um flexible Übergänge in die Rente und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, meinte Schild. Vor 35 Jahren habe der Gewerkschaftsbezirk für die 35-Stunden-Woche gekämpft. Nun nehme man es sehr ernst, dass sich in der Beschäftigtenbefragung 80 Prozent für individuelle Optionen zu kürzeren Arbeitszeiten ausgesprochen haben, wenn sie privat erhöhten Belastungen ausgesetzt seien.

Der Bezirk Mitte umfasst die Länder Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen. Gerade in Thüringen erwarteten die Arbeitnehmer von der IG Metall, dass die Bedingungen an die im Westen angeglichen werden. "Das müssen wir jetzt angehen", sagte Schild.

dpa

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