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IG Metall forciert Diskussion

Gewerkschaften IG Metall forciert Diskussion

Die IG Metall im Bezirk Mitte favorisiert für die anstehende Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie eine Forderung nach rund sechs Prozent mehr Geld. "Die Metall- und Elektroindustrie befindet sich seit Jahren in einer robusten Konjunkturlage.

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Eine Fahne der Gewerkschaft IG-Metall weht.

Quelle: Daniel Bockwoldt/Archiv

Frankfurt/Frankenthal. Das prognostizieren die Wirtschaftsforscher auch für 2018", erläuterte Bezirksleiter Jörg Köhlinger nach Beratungen der Tarifkommissionen für die Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) und für Thüringen am Donnerstag in Frankenthal. "Die Beschäftigten müssen an der guten Entwicklung teilhaben ... Um die 6 Prozent Erhöhung passen - das ist das richtige Zeichen." In gleichem Maße soll die Ausbildungsvergütung steigen.

Zudem will die Gewerkschaft erreichen, dass in den Tarifverträgen ein individueller Anspruch zur temporären Verkürzung der Arbeitszeiten verankert wird: Damit könnte jeder Beschäftigte für bis zu zwei Jahre seine Wochenarbeitszeit auf bis zu 28 Stunden reduzieren.

Ende Oktober will die IG Metall auf Bundesebene ihren Forderungskatalog abschließend festzurren. Die ersten Verhandlungen mit der Arbeitgeberseite sind für die zweite Novemberhälfte geplant. Die geltenden Tarifverträge laufen am 31. Dezember 2017 aus, dann endet auch die Friedenspflicht. Im den vier Bundesländern im Bezirk Mitte arbeiten gut 420 000 Beschäftigte in der Metall- und Elektroindustrie.

dpa

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