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IG Metall-Vorstand gibt Empfehlung für Tarif-Forderung

Tarife IG Metall-Vorstand gibt Empfehlung für Tarif-Forderung

Die Forderung der IG Metall zur anstehenden Tarifrunde für die deutsche Metall- und Elektroindustrie könnte etwas geringer ausfallen als im Vorjahr. Mit welcher Zahl genau die Gewerkschaft an den Start gehen soll, berät der Vorstand der IG Metall heute in Frankfurt.

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Werftarbeiter in Rostock bei einem Warnstreik der IG Metall.

Quelle: Jens Büttner/Archiv

Frankfurt/Main. Bei regionalen Vorberatungen hatten sich Tarifkommissionen fast einstimmig für eine Forderung nach 5,0 Prozent mehr Geld ausgesprochen. In der vorangegangenen Tarifrunde hatte die Gewerkschaft noch 5,5 Prozent verlangt und schließlich 3,4 Prozent bei einer allerdings auf 15 Monate verlängerten Laufzeit erreicht.

Von den sieben IG-Metall-Bezirken wich nur Nordrhein-Westfalen mit einer Forderungsspanne zwischen 4,5 und 5 Prozent etwas nach unten ab. Die übrigen Tarifkommissionen mit den traditionellen Pilotbezirken Bayern und Baden-Württemberg an der Spitze sprachen sich für 5,0 Prozent aus. Mitte und Berlin-Brandenburg sprachen von "bis zu 5 Prozent". Das wäre die niedrigste Forderung in der Metall- und Elektroindustrie seit 2006. Nur unmittelbar nach der Finanz- und Wirtschaftskrise hatte die Gewerkschaft für 2010 ganz auf eine konkrete Zahl verzichtet. Arbeitgebervertreter hatten die Empfehlungen als "unvernünftig hoch und wirklichkeitsfremd" gerügt.

Endgültig festgelegt wird die Forderung für die bundesweit rund 3,8 Millionen Beschäftigten aber erst am 29. Februar nach weiteren Zwischenberatungen in den Bezirken und dem Vorstand der Gewerkschaft. Der aktuelle Tarifvertrag läuft Ende März aus, Warnstreiks sind vom 29. April an möglich.

dpa

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