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IG Metall Mitte erwartet "knochenharte" Tarifrunde

Tarife IG Metall Mitte erwartet "knochenharte" Tarifrunde

Die laufende Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie könnte nach Einschätzung des Frankfurter Bezirksleiters Armin Schild zur "knochenharten" Auseinandersetzung werden.

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Die IG Metall fordert 5,5 Prozent mehr Geld.

Quelle: S. Kahnert

Frankfurt/Main. "Wir wollen einen Tarifabschluss noch im Februar", sagte der für die Länder Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland zuständige Gewerkschafter am Mittwochabend in Frankfurt. Es mache keinen Sinn, im März ohne Perspektive in die fünfte oder sechste Verhandlungsrunde zu gehen. "Dann werden wir die Urabstimmung einleiten." In den Bezirken würden gerade mit den Betriebsräten Konzepte für einen möglichen Arbeitskampf beraten.

Die Tarifverhandlungen für rund 20 000 Beschäftigte in der Thüringer Metall- und Elektroindustrie wurden auf den 29. Januar vertagt. Arbeitgeber und IG Metall hatten am Mittwoch in Arnstadt ihre Positionen dargelegt, die bisher weit auseinandergehen. Nach Gewerkschaftsangaben beteiligten sich etwa 300 Metaller an einer Demonstration vor dem Verhandlungslokal.

Die IG Metall fordert neben 5,5 Prozent mehr Geld verbesserte Teilzeitmodelle für ältere Beschäftigte sowie erstmals auch für Fortbildungswillige. Letzteres trifft bei den Arbeitgebern bislang auf strikte Ablehnung.

dpa

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