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IG Metall: Flüchtlinge nicht zu Lohndumping missbrauchen

Gewerkschaften IG Metall: Flüchtlinge nicht zu Lohndumping missbrauchen

Flüchtlinge dürfen nach Ansicht der IG Metall nicht zu Dumpinglöhnen beschäftigt werden. Es habe bereits Vorstöße seitens der Arbeitgeber gegeben, Flüchtlinge mit geringen Qualifikationen unter Tarif zu bezahlen, erklärte der Erste Vorsitzende Detlef Wetzel am Sonntag zur Eröffnung des einwöchigen Gewerkschaftstages seiner Organisation in Frankfurt.

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Der Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, Roman Zitzelsberger.

Quelle: Marijan Murat/Archiv

Frankfurt/Main. Die Tarifverträge der IG Metall hätten ausreichend Spielraum, auch einfachste Tätigkeiten in der Industrie anständig zu bezahlen. "Da gibt es nichts nach unten zu regeln. Alle Menschen haben das Recht auf Mindestlohn oder Tariflohn", sagte Wetzel.

Auf dem Gewerkschaftstag wollen die 485 gewählten Delegierten der IG Metall eine Woche lang die personellen und inhaltlichen Weichen für die kommenden vier Jahre stellen. So will die Gewerkschaft unter anderem neue Arbeitszeitmodelle entwerfen und beschließen, das künftig auch Soloselbstständige als Mitglieder aufgenommen werden können.

Die Vorstandswahlen stehen am Dienstag an, wenn der bisherige Zweite Vorsitzende Jörg Hofmann zum Ersten gewählt werden will. Der 59-Jährige folgt voraussichtlich Wetzel, der nach zwei Jahren an der Gewerkschaftsspitze seinen Abschied nimmt. Für das Amt der zweiten Vorsitzenden tritt mit Christiane Benner erstmals eine Frau an.

dpa

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