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Hessisches Kabinett stimmt Verkauf des Flughafens Hahn zu

Luftverkehr Hessisches Kabinett stimmt Verkauf des Flughafens Hahn zu

Das hessische Kabinett hat nach dpa-Informationen am Montagabend dem Verkauf seiner Anteile von 17,5 Prozent am Hunsrück-Flughafen Hahn an Chinesen zugestimmt.

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Terminal des Flughafens Hahn.

Quelle: Thomas Frey/Archiv

Wiesbaden/Mainz. Endgültig frei werden soll der Weg für den Verkauf an diesem Mittwoch (15. Juni) im Haushaltsausschuss des hessischen Landtags. Erwartet wird, dass auch dieses wie üblich nichtöffentlich tagende Gremium grünes Licht gibt. Das Finanzministerium in Wiesbaden, das die Verhandlungen bestätigt hatte, nahm am Dienstag dazu keine Stellung.

Rheinland-Pfalz hat bereits einen Kaufvertrag über seine 82,5 Prozent mit dem weithin unbekannten chinesischen Unternehmen Shanghai Yiqian Trading (SYT) unterschrieben. Dieses will die 2015 vom Flughafen Hahn abgewanderte, ebenfalls chinesische Frachtgesellschaft Yangtze River Express wieder in den Hunsrück zurückholen. Von der Airline selbst kamen dazu aber widersprüchliche Signale.

Nach Angaben der Landesregierung von Rheinland-Pfalz liegt der Kaufpreis für den einzigen größeren Flughafen im Land im niedrigen zweistelligen Millionenbereich. Hinter den Kulissen ist von nur zehn bis zwölf Millionen Euro die Rede. Damit könnte Hessen weniger als zwei Millionen Euro bekommen. Im Gegensatz zu Rheinland-Pfalz will das Bundesland dem Hahn aber auch künftig keine Subventionen zahlen.

dpa

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