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Hessische Gründerpreise gehen nach Darmstadt und Fulda

Auszeichnungen Hessische Gründerpreise gehen nach Darmstadt und Fulda

Der Hessische Gründerpreis geht in diesem Jahr an junge Unternehmen aus Darmstadt und Fulda. Als besonders mutige Gründerin zeichnete die Jury am Mittwochabend die Darmstädterin Sabine Eller aus.

Darmstadt. Die Sozialpädagogin und Altenpflegerin will Menschen an ihrem Lebensende und deren Angehörige vielfältig begleiten und hat dafür das Unternehmen "Sterbenleben" gegründet.

59 Arbeitsplätze hat die "HOWA Management GmbH" aus Fulda geschaffen, die mit dem Gründerpreis in der Kategorie Beschäftigung ausgezeichnet wurde. "Auch wenn sich der Arbeitsmarkt aktuell sehr günstig entwickelt, kann man die Schaffung von Arbeitsplätzen gar nicht genug würdigen", erklärte der Chef der Arbeitsagentur-Regionaldirektion Hessen, Frank Martin. Gemeinsam haben die 94 Teilnehmer am Wettbewerb fast 1100 Arbeitsplätze aufgebaut.

Besonders innovativ befanden die Juroren das Geschäftsmodell der Darmstädter Firma "Wingcopter", die mit ihrer Spezialdrohne die Vorteile von Helikoptern und Flugzeugen vereinen will. Das Start-up kommt aus dem Umfeld der TU Darmstadt.

Der Gründerpreis wird seit 2003 verliehen und vom Land sowie den Industrie- und Handelskammern unterstützt, die damit anderen Gründern Mut machen wollen. "Gründungen erneuern und beleben die Wirtschaft. Sie sorgen für Wettbewerb, Innovationen und Beschäftigung. Engagement, Kreativität und Unternehmergeist sind die wichtigste Ressource einer Volkswirtschaft", erklärte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne).

dpa

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