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Hessens Metall-Unternehmen sehen sich in Seitwärtsbewegung

Konjunktur Hessens Metall-Unternehmen sehen sich in Seitwärtsbewegung

In der hessischen Metallindustrie geht es nicht so recht voran. Diese Stimmung spricht aus der am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturumfrage des Arbeitgeberverbandes Hessenmetall unter seinen Mitgliedern.

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Ein Auszubildender arbeitet mit einem Schweißbrenner.

Quelle: Robert Schlesinger/Archiv

Frankfurt/Main. Die Grundstimmung sei "überwiegend befriedigend", teilte der Verband bei seinem "Hessenforum" in Frankfurt mit. Bis zum Herbst erwarteten die meisten Unternehmen die Fortsetzung der bisherigen Seitwärtsbewegung.

So richtig klagen wollten die 188 teilnehmenden Unternehmen mit mehr als 90 000 Beschäftigten aber offenbar auch nicht: 40 Prozent bezeichneten die aktuelle Geschäftslage als gut oder sehr gut, weitere 47 Prozent nannten sie befriedigend. Die Umsatzentwicklung bewerteten 62 Prozent als ausreichend und 12 Prozent als "verhältnismäßig groß".

Hessenmetall-Hauptgeschäftsführer Volker Fasbender nannte die Umsatzentwicklung der vergangenen vier Jahre "dramatisch". Seit dem drastischen Rückgang 2012 hätten die Erlöse das Niveau von 2011 noch nicht wieder erreicht. "Stabiles Wachstum, die Grundlage alles Wirtschaftens, sieht anders aus."

Auf ihrem Hessenforum besprechen die Unternehmen auch ihre Attraktivität für Fachkräfte. Nach Einschätzung des Hessenmetall-Vorstandschef Wolf Matthias Mang bereiteten sich die Industrieunternehmen bereits auf die Digitalisierung der Geschäfte und Arbeitsbeziehungen vor. Er erklärte: "Die menschenlose Fabrik wird es nicht geben. Erst in der Zusammenarbeit von Mensch und Roboter wird eine Fabrik smart. Arbeit wird also nicht verschwinden, sondern sich ändern." Die Metallindustrie müsse dazu eine Arbeitgebermarke entwickeln.

dpa

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