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Hessens Chemie gegen weiter steigende Energiepreise

Konjunktur Hessens Chemie gegen weiter steigende Energiepreise

Trotz steigender Umsätze sorgt sich Hessens Chemie-Industrie um ihre Produktionsbedingungen im Land. Vor allem die Kosten für Energie dürften nicht weiter ungebremst steigen, erklärte das Vorstandsmitglied des VCI Hessen, Helmut Prestel, am Montag in Frankfurt.

Frankfurt/Main. Die jährlichen Belastungen der Branche aus Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), Emissionshandel und Stromsteuer betragen nach Verbandsdarstellung bundesweit bereits 1,3 Milliarden Euro pro Jahr. Die Entlastungen für besonders energie-intensive Betriebe helfen nur einer Minderheit, während 95 Prozent der hessischen Industrie-Unternehmen die volle Umlage zahlen müssten.

Dennoch blickt die Industrie auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück, in dem die Produktion um 6,8 Prozent anzog und der Umsatz um 3,5 Prozent. Vor allem die Pharma-Hersteller konnten durch ein starkes Auslandsgeschäft ihre Erlöse um 7,6 Prozent steigern. Für dieses Jahr rechnen VCI und der Arbeitgeberverband Hessenchemie mit einem deutlich abgeschächten Umsatzwachstum von 1,5 Prozent.

dpa

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