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Helaba bleibt nach turbulentem Auftaktquartal vorsichtig

Banken Helaba bleibt nach turbulentem Auftaktquartal vorsichtig

Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat in einem turbulenten Auftaktquartal 2016 ihr Vorjahresergebnis gehalten. Der Vorsteuergewinn lag mit 138 (Vorjahreszeitraum: 141) Millionen Euro ebenso nur knapp unter dem Wert der ersten drei Monate des Vorjahres wie der Überschuss mit 91 (93) Millionen Euro - und das, obwohl der Zinsüberschuss sank und die Vorsorge für mögliche Risiken höher ausfiel als im ersten Quartal 2015, wie Deutschlands viertgrößte Landesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

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Die Zentrale der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in Frankfurt am Main.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. "Unser Neugeschäftsvolumen bewegt sich unverändert auf hohem Niveau", erklärte der seit Oktober amtiertende Helaba-Chef Herbert Hans Grüntker. "Wir bleiben aber bei unserer vorsichtigen Prognose. Die aktuelle geopolitische und ökonomische Entwicklung verunsichert die Märkte und führt zu hoher Volatilität. Aufgrund dieses Marktumfeldes, der höheren regulatorischen Kosten und der steigenden Kapitalanforderungen rechnen wir unverändert mit einem spürbaren Rückgang beim Konzernergebnis."

2015 hatte die Helaba trotz des Zinstiefs und hoher Kosten für schärfere Auflagen der Aufseher an das Rekordergebnis des Vorjahres anknüpfen können. Der Vorsteuergewinn lag mit 596 (607) Millionen Euro nur knapp zwei Prozent unter dem Vorjahreswert. Unter dem Strich standen 419 (397) Millionen Euro Überschuss. Das Institut, das mehrheitlich den Sparkassen gehört, betreut in den vier Bundesländern Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg rund 40 Prozent der deutschen Sparkassen.

dpa

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