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Helaba: Finanzplatz Frankfurt profitiert von China

Banken Helaba: Finanzplatz Frankfurt profitiert von China

Der Finanzplatz Frankfurt wird nach einer Studie besonders stark vom Aufstreben Chinas in der Finanzwelt profitieren. Ein erstes starkes Signal sei die Ernennung des deutschen Finanzzentrums zum ersten Offshore-Clearingplatz außerhalb Asiens, sagte Gertrud Traud, Chefvolkswirtin der Helaba, am Mittwoch in Frankfurt.

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Deutschland, wichtigster Handelspartner Chinas in Europa.

Quelle: A. Dedert/Archiv

Frankfurt/Main. Das erste Yuan-Handelszentrum im Euroraum hatte die Arbeit im November 2014 in der hessischen Metropole aufgenommen. Damit sollen Firmen Geld und Zeit bei Geschäften im Megamarkt China sparen.

Nach einer Umfrage der Landesbank unter chinesischen Banken genießt die Bankenstadt in der Finanzwelt hohes Ansehen. "Frankfurt hat dabei den unschlagbaren Vorteil, das finanzielle Herzstück einer weltweit bedeutenden Volkswirtschaft zu sein, die intensiv mit dem Reich der Mitte verflochten ist", betonte Helaba-Expertin Ulrike Bischoff. Der rege realwirtschaftliche Austausch zwischen den beiden volkswirtschaftlichen Schwergewichten sei Dreh- und Angelpunkt der Finanzplatz-Beziehung. Mit einem Handelsvolumen von fast 154 Milliarden Euro war Deutschland 2014 nach den Angaben der mit Abstand wichtigste Handelspartner Chinas in Europa. Umgekehrt ist China der bedeutendste Handelspartner Deutschlands in Asien.

dpa

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