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Hassia glaubt weiter an die Glasflasche - Kleiner Aufschwung

Getränke Hassia glaubt weiter an die Glasflasche - Kleiner Aufschwung

Der Getränkehersteller Hassia setzt auch im 150. Jahr seines Bestehens auf die Glasflasche. "Es gibt wieder ein kleines Wachstum im Glasbereich", sagte Firmenchef Dirk Hinkel am Montag am Stammsitz in Bad Vilbel.

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Firmenchef Dirk Hinkel.

Quelle: Arne Dedert/Archiv

Bad Vilbel. Zwar füllen auch die Hessen rund drei Viertel ihrer Mineralwässer und Limonaden in Kunststoffflaschen ab, wollen aber langfristig weiterhin ihre Getränke auch in Glasflaschen anbieten. Glas besitze die besten Materialeigenschaften und bilde zweifelsfrei die beste Barriere zum Wasser, das im Glas auch die Kohlensäure länger halte.

Das Familienunternehmen Hassia mit bundesweit rund 1050 Mitarbeitern feiert im September sein 150-jähriges Bestehen und rechnet für diese Jahr mit einem leichten Mengen- und Umsatzwachstum. 2013 setzte die auch in Ostdeutschland starke Hassia-Gruppe 765 Millionen Liter Getränke ab und erzielte einen Umsatz von 239,8 Millionen Euro.

Hinkel trat Darstellungen entgegen, dass Hassia die Werbezusammenarbeit für die Marke "Rosbacher" mit dem beim Skifahren verunglückten Autorennfahrer Michael Schumacher beenden wolle. "Wir wollen die Zusammenarbeit fortsetzen, wenn es möglich ist", erklärte Senior-Chef Günter Hinkel. Aus verständlichen Gründen könnten aber derzeit keine Verhandlungen über den zum Jahresende auslaufenden Werbevertrag geführt werden. Nach dem Skiunfall Schumachers hatte Hassia die Plakatwerbung mit dem Sportler gestoppt.

dpa

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