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Hanauer Vacuumschmelze streicht weniger Stellen als prognostiziert

Metallindustrie Hanauer Vacuumschmelze streicht weniger Stellen als prognostiziert

Der angekündigte Stellenabbau bei der Vacuumschmelze (VAC) in Hanau fällt geringer aus als angenommen. Statt 340 müssen nur 240 der 1450 Arbeitsplätze am Firmensitz weichen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Hanau. Bei der Detailarbeit von Spezialisten in Projektteams sei nun die zu reduzierende Zahl der Stellen genauer ermittelt worden.

Das Unternehmen will den Abbau sozialverträglich gestalten und auf betriebsbedingte Kündigen verzichten. Beginnen werden soll mit den Stellenstreichungen im letzten Quartal dieses Jahres. Als Grund für den Abbau hatte die VAC einen zunehmenden Preis- und Kostendruck genannt. Besonders hart sei der Wettbewerb mit Produkten aus China.

Die Vacuumschmelze will trotz der Schrumpfkur Hanau als Fertigungsstandort und Innovationszentrum für Schlüsseltechnologien stärken. So soll ein zweistelliger Millionenbetrag in die Erweiterung und Modernisierung des Maschinenparks investiert werden. Die Vacuumschmelze beschäftigt weltweit 4100 Mitarbeiter. Die Gruppe erzielte in mehr als 50 Ländern zuletzt einen Jahresumsatz von 400 Millionen Euro. Produziert und vermarktet werden Spezialwerkstoffe, insbesondere mit magnetischen, aber auch anderen physikalischen Eigenschaften. Abnehmer sind unterschiedliche Industriezweige.

dpa

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