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Hanauer Vacuumschmelze streicht mehr als 300 Stellen

Metallindustrie Hanauer Vacuumschmelze streicht mehr als 300 Stellen

Die Vacuumschmelze (VAC) will Hunderte Stellen am Firmensitz in Hanau abbauen. Den Plänen zufolge sollen in den nächsten vier Jahren etwa 340 von 1450 Jobs gestrichen werden.

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Die Hanauer VAC leidet unter Rückgängen im Geschäft.

Quelle: F. Rumpenhorst

Hanau. Ob Stellen an andere Standorte verlagert werden, sei noch unklar, sagte Unternehmenssprecher Matthias Marquardt heute. "Es ist keine Krise, aber wenn wir nicht reagieren, wird es eine. Wir versuchen, ohne betriebsbedingte Kündigungen auszukommen." Als Grund für den Abbau nannte die VAC einen zunehmenden Preis- und Kostendruck seitens der Wettbewerber und Kunden. Die Vacuumschmelze beschäftigt weltweit 4100 Mitarbeiter.

Auf dem Markt herrsche ein "aggressiver Wettbewerb", es gebe spürbare Rückgänge im Geschäft und schwache Zukunftsaussichten, sagte Marquardt. Die VAC verspricht sich von den Plänen eine Sicherung und Stärkung des Standortes. In den nächsten Jahren sollen Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe ins Werk Hanau fließen.

Die Gruppe erzielte in mehr als 50 Ländern zuletzt einen Jahresumsatz von 400 Millionen Euro. Produziert und vermarktet werden Spezialwerkstoffe, insbesondere mit magnetischen, aber auch anderen physikalischen Eigenschaften. Abnehmer sind unterschiedliche Industriezweige.

dpa

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