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Hahn-Betriebsräte beklagen enorme Belastung der Mitarbeiter

Luftverkehr Hahn-Betriebsräte beklagen enorme Belastung der Mitarbeiter

Die negativen Schlagzeilen über den defizitären Airport Hahn sorgen nach Aussage örtlicher Betriebsräte für eine enorme psychische Belastung der Mitarbeiter.

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Eine Flugzeugtreppe steht auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Hahn. "Ohne den Flughafen Hahn hätten sie keine Arbeit im Hunsrück und müssten sich dem Pendlerheer in die Ballungszentren anschließen beziehungsweise schlimmstenfalls die so oder so schon strukturschwache Region verlassen", teilten die Betriebsräte der Airport-Gesellschaft und mehrerer örtlicher Firmen gemeinsam mit der Gewerkschaft Verdi am Montag mit. 2500 Beschäftigte seien direkt betroffen - und mittelbar noch weitere Firmen.

Die Betriebsräte und Verdi verwiesen auf positive Aspekte: Bei Passagieren liege der Hahn im bundesweiten Vergleich der Flughäfen auf Platz 11 und bei der Fracht auf Platz 6. Er zählte 2015 fast 2,7 Millionen Passagiere und knapp 80 000 Tonnen Fracht. "Im Standort schlummert Potenzial: Experten schätzen das realistisch mögliche Aufkommen im Passagierbereich auf das Doppelte sowie im Frachtbereich auf das Neunfache der bisherigen Auslastung", hieß es weiter.

Am Sonntag startete nach Angaben der Airport-Gesellschaft eine neue wöchentliche Frachtflugverbindung. Der Logistiker Senator International fliege nun vom Hunsrück regelmäßig zum US-Staat South Carolina und biete zusätzliche Fracht-Charterflüge an. Der flügellahme staatliche Flughafen Hahn soll verkauft werden.

dpa

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