Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
Hahn-Affäre: Staatssekretär weist KPMG-Darstellung zurück

Luftverkehr Hahn-Affäre: Staatssekretär weist KPMG-Darstellung zurück

Das rheinland-pfälzische Innenministerium hat die Darstellung der Beratungsgesellschaft KPMG zurückgewiesen, wonach Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die Verhandlungen über einen Verkauf des Flughafens Hahn unter Zeitdruck gesetzt haben soll.

Voriger Artikel
Siemens bucht Flüge bei Lufthansa direkt
Nächster Artikel
K+S-Betriebsrat: Bergleute haben Angst um Arbeitsplätze

Eine Flugzeugtreppe steht auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn.

Quelle: Fredrik von Erichsen/Archiv

Mainz. "Sie hat niemals operativ irgendwie Einfluss genommen auf das Verfahren und hat nie irgendeinen Zeitdruck gemacht", sagte Staatssekretär Randolf Stich (SPD) am Donnerstag in Mainz. "Das ist weitab von der Realität." 

Der Verkauf des Flughafens im Hunsrück an das chinesische Unternehmen SYT war Anfang Juli geplatzt, nachdem die Firma die Frist für eine Teilzahlung des Kaufpreises nicht eingehalten und nach Angaben des Innenministeriums einen gefälschten Bankbeleg vorgelegt hatte. Jetzt wird ein neuer Käufer gesucht. In dem Bieterverfahren spielt KPMG im Auftrag des Landes Rheinland-Pfalz weiter eine zentrale Rolle. Nach Abschluss dieses Verfahrens werde die unterschiedliche Bewertung zum geplatzten Verkauf an SYT Thema von Gesprächen mit KPMG sein, sagte Innenminister Roger Lewentz am Donnerstag vor Journalisten. "Wir werden uns nach dem Bieterverfahren an einen Tisch setzen und über unterschiedliche Meinungen sprechen." 

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr