Volltextsuche über das Angebot:

20 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Haft für Anlagebetrüger: "Klitsche" statt Milliarden-Firma

Prozesse Haft für Anlagebetrüger: "Klitsche" statt Milliarden-Firma

Nach einer Serie von Anlagebetrügereien sind zwei Geschäftsleute zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. Der 58 Jahre alte Initiator des Betrugs erhielt am Donnerstag vom Landgericht Frankfurt vier Jahre und zwei Monate Haft, sein ein Jahr älterer Komplize zwei Jahre und zehn Monate.

Voriger Artikel
Weitere Fahndung wegen Steuerhinterziehung in Sachen Emissionshandel
Nächster Artikel
Land Hessen setzt bei Energiewende auch auf Förderung durch WIBank

Das Gericht verurteilte die Angeklagten zu Haftstrafen.

Quelle: Uli Deck/Archiv

Frankfurt/Main. Obwohl es sich bei der "Firma" der Angeklagten nach deren Angaben nur um eine "Zwei-Mann-Klitsche" gehandelt haben soll, erzählten sie Interessenten am Telefon von einem milliardenschweren Unternehmen, das lukrative Renditen von mindestens sechs Prozent bieten könne.

Unter den rund 50 Anlegern, die insgesamt rund 460 000 Euro überwiesen, befanden sich neben Ingenieuren auch Bankkaufleute. Die Leichtgläubigkeit der Kunden wurde den Angeklagten strafmildernd angerechnet. Der Initiator hatte zudem frühzeitig ein umfassendes Geständnis abgelegt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr