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Gute Geschäfte: Kion steigert Umsatz und Ergebnis

Maschinenbau Gute Geschäfte: Kion steigert Umsatz und Ergebnis

Europas größter Gabelstapler-Hersteller Kion hat dank guter Geschäfte in China und Europa im dritten Quartal zugelegt. Die Erlöse stiegen im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro und das Konzernergebnis um 19 Prozent auf 80,2 Millionen Euro, wie Vorstandschef Gordon Riske am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte.

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Ein Gabelstapler der zur Kion-Gruppe gehörenden Marke Still.

Quelle: Kion Group AG/Archiv

Wiesbaden. Der Auftragseingang kletterte zwischen Juli und September um über 39 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Beim Aufragsbestand gab es dagegen einen Rückgang von 2,24 Milliarden Euro im Vorjahr auf 2,18 Milliarden Euro.

Seine Jahresprognose hatte Kion vor wenigen Tagen abgesenkt und als Grund Probleme mit dem Milliarden-Zukauf des US-Konzerns Dematic genannt. Es gebe Projektverzögerungen und eine schwache Nachfrage nach Angeboten für Logistik-Komplettlösungen. Selbst das besser als gedacht laufende Stammgeschäft mit Fahrzeugen für Lagertechnik habe dies nicht ausgleichen können. Es wird nun mit einem Umsatz von 7,4 bis 7,7 Milliarden Euro sowie einem Gewinn vor Zinsen und Steuern zwischen 715 und 765 Millionen Euro im laufenden Jahr gerechnet.

Kion sei trotz des Gegenwinds im dritten Quartal profitabel gewachsen und durch die Übernahme von Dematic im Weltmarkt für Gabelstapler und Lagertechnik gut aufgestellt, sagte Riske. Der im MDax notierte Konzern hatte Dematic erst im vergangenen Jahr übernommen.

dpa

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