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Gewerkschaften wollen bei Amazon grenzüberschreitend kämpfen

Tarife Gewerkschaften wollen bei Amazon grenzüberschreitend kämpfen

Im Dauerstreit um mehr Geld für Beschäftigte des weltweit tätigen Versandhändlers Amazon wollen Gewerkschafter nun auch grenzübergreifend vorgehen. Arbeitnehmervertreter aus Polen, Tschechien, Großbritannien und den USA trafen am Mittwoch in Berlin zusammen, um den Kampf für bessere Arbeitsbedingungen zu koordinieren.

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Verdi versucht, Amazon zu Tarifverhalndlungen zu bewegen. Foto: Uwe Zucchi

Berlin/Bad Hersfeld. "Die internationale Solidarität und grenzübergreifende Vernetzung von Gewerkschaften ist ein wichtiges Signal an Amazon", teilte die Gewerkschaft Verdi als Gastgeber mit. Konkrete Pläne gab sie nicht bekannt, die Beratungen dauern bis Donnerstag.

In Deutschland beschäftigt Amazon an neun Standorten mehr als 9000 Mitarbeiter. Verdi versucht seit Monaten, Amazon mit Streikaktionen zu Tarifverhandlungen zu bewegen, die sich an den Bedingungen des Einzelhandels orientieren. Amazon lehnt das ab und sieht sich selbst als Logistiker, dessen Bezahlung schon am oberen Ende des branchenüblichen Niveaus liege. Die ersten deutschen Streiks hatten in Bad Hersfeld begonnen.

dpa

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