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Geschäft mit chinesischer Währung in Deutschland wächst

Bundesbank Geschäft mit chinesischer Währung in Deutschland wächst

Das Geschäft mit Chinas Währung Renminbi (Yuan) in Deutschland wächst. Seit dem Frühjahr 2014 hat sich die Zahl der in Deutschland in Renminbi (RMB) ausgegebenen Wertpapiere auf 21 Milliarden RMB mehr als vervierfacht, wie die Deutsche Bundesbank am Montag in Frankfurt mitteilte.

Frankfurt/Main. Seinerzeit hatten die Bundesbank und die chinesische Zentralbank vereinbart, am Finanzplatz Frankfurt das erste Handelszentrum für die chinesische Währung im Euroraum aufzubauen. "Wir können bereits jetzt auf eine sehr positive Entwicklung des Renminbi-Geschäfts in Deutschland zurückblicken", sagte Bundesbank-Vorstand Joachim Nagel.

Seit Juli 2014 können deutsche institutionelle Investoren direkt in China investieren, im Herbst nahm die Bank of China die Arbeit als Drehscheibe für Geschäfte mit dem Yuan in Frankfurt auf. "Es geht aus unserer Sicht darum, eine nachhaltige finanzwirtschaftliche Begleitung der wachsenden Handels- und Investitionsbeziehungen mit China zu erreichen", erklärte Nagel.

Auf Unternehmensebene seien zahlreiche Projekte angelaufen. Das werde zur weiteren internationalen Verbreitung des Renminbi führen.

Durch das Handelszentrum in Frankfurt können Firmen bei Geschäften im Riesenmarkt China Geld und Zeit sparen. Denn früher mussten Renminbi-Zahlungen in Hongkong in Dollar abgewickelt werden.

dpa

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