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Gerstungen scheitert mit Klage gegen Salzabwässer

Prozesse Gerstungen scheitert mit Klage gegen Salzabwässer

Die thüringische Gemeinde Gerstungen ist erneut mit dem Versuch gescheitert, das Versenken von Salzabwässern durch den Kasseler Kalikonzern K+S gerichtlich zu stoppen.

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Blick auf das Logo der K+S AG in Kassel.

Quelle: Uwe Zucchi/Archiv

Kassel. Einen entsprechenden Antrag lehnte das Verwaltungsgericht Kassel ab, wie es am Donnerstag mitteilte (Az. 3 L 2012/14.KS). Die Gemeinde hatte argumentiert, die Abwässer gefährdeten die Trinkwasserversorgung. Sie konnte sich damit aber nicht vor Gericht durchsetzen.

Das Abwasser fällt bei der Gewinnung von Kali-Salzen an. Gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts kann die Gemeinde Beschwerde beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof einlegen.

Gerstungen hatte bereits 2012 vergeblich gegen die Erlaubnis von K+S zur Einleitung des Abwassers geklagt, weil die Gemeinde um ihr Trinkwasser fürchtet. Bislang darf K+S 4,5 Millionen Kubikmeter pro Jahr in den Boden verpressen. Die Erlaubnis dazu hatte das Regierungspräsidium Kassel 2011 erteilt. Sie läuft am 30. November 2015 aus. Das Unternehmen hat eine Verlängerung bis ins Jahr 2021 beantragt.

dpa

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