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Gericht untersagt kritische Äußerungen zu Waldbestattungen

Prozesse Gericht untersagt kritische Äußerungen zu Waldbestattungen

Das Landgericht Frankfurt hat einem Natur- und Landschaftsplaner kritische Äußerungen zu Bestattungen in Wäldern untersagt. In einem am Freitag bekanntgewordenen Urteil gaben die Richter damit der Unterlassungsklage des Natur-Bestattungsunternehmens "Ruhe-Forst" statt.

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Das Natur-Bestattungsunternehmen bekam Recht.

Quelle: Britta Pedersen/Archiv

Frankfurt/Main. Nähere Gründe für ihre Entscheidung nannten sie nicht.

Der Gärtner und diplomierte Landschaftsplaner hatte unter anderem behauptet, durch die Bestattung von Urnen im Waldboden unter Bäumen würden toxische Stoffe wie Schwermetalle freigesetzt werden. Als Beispiel nannte der Beklagte einen Bestattungswald im schleswig-holsteinischen Glücksburg, wo einzelne "Urnenbäume" bereits dürre Äste entwickelt hätten. Das klagende Unternehmen beteuerte allerdings, ein "ökologisch anerkanntes Naturbestattungskonzept" zu verfolgen.

Nach Mitteilung des Gerichts kann der unterlegene Landschaftsplaner nun Rechtsmittel beim Oberlandesgericht einlegen. Sollte er sich in ähnlicher Weise wieder äußeren, drohen ihm bis zu 250 000 Euro Ordnungsgeld.

dpa

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