Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Geplanter Börsensitz in London: Landesregierung skeptisch

Börsen Geplanter Börsensitz in London: Landesregierung skeptisch

Wiesbaden (dpa/lhe) - Die hessische Landesregierung ist nach dpa-Informationen skeptisch, ob der Sitz der geplanten europäischen Mega-Börse in London genehmigungsfähig ist.

Voriger Artikel
Rhön-Klinikum setzt auf digitale Helfer
Nächster Artikel
Entega und Mainova klagen auf mehr Geld für Gaskraftwerke

Deutsche Börse und London Stock Exchange wollen fusionieren.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Die Wiesbadener Koalition könne sich zwar erst ein abschließendes Urteil bilden, wenn es konkret werde, hieß es am Freitag. Zweifel an den Plänen bestünden aber vor allem auch wegen des möglichen EU-Austritts Großbritanniens ("Brexit").

Die Deutsche Börse und die London Stock Exchance (LSE) hatten am Freitag ihre Fusionspläne konkretisiert. Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter soll das Schwergewicht mit Hauptsitzen in Frankfurt und London leiten. Seinen rechtlichen Sitz soll der neue Konzern in der britischen Hauptstadt haben. Vorgesehen ist, die aus Deutscher Börse und LSE gebildete Gruppe, als Gesellschaft nach britischem Recht zu führen.

Die Frankfurter Wertpapierbörse wird von der Börsenaufsicht im hessischen Wirtschaftsministerium überwacht. Das Ministerium hat deshalb bei den Fusionsplänen ein Mitspracherecht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr