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Gabelstapler-Hersteller Kion ausgebremst - Asiengeschäft läuft gut

Maschinenbau Gabelstapler-Hersteller Kion ausgebremst - Asiengeschäft läuft gut

Der starke Euro und die schwache Nachfrage in Europa haben den Gabelstapler-Hersteller Kion ausgebremst. Gut lief es im vergangenen Jahr dagegen in Asien und anderen Wachstumsmärkten.

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Ein Gabelstapler der Firma Kion.

Quelle: Boris Roessler/Archiv

Wiesbaden. In Europa macht zumindest das Jahresende Hoffnung: Im vierten Quartal 2013 legte der Markt für Gabelstapler zu, so dass es über das ganze Jahr gesehen zu einem leichten branchenweiten Absatzplus reichte, wie das im SDax notierte Unternehmen am Freitag in Wiesbaden mitteilte.

Auch die frühere Linde-Tochter, deren wichtigster Markt immer noch Westeuropa ist, konnte davon profitieren: Zwischen Oktober und Ende Dezember zogen die Aufträge im Vergleich zum Vorquartal an. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2013 ging der Auftragseingang jedoch um 2,2 Prozent auf 4,49 Milliarden Euro zurück. Das lag größtenteils an Währungsverlusten nach der Abwertung des brasilianischen Real und des britischen Pfund. Der Umsatz fiel um 1,4 Prozent auf knapp 4,5 Milliarden Euro.

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern stieg wegen Sparmaßnahmen um zwei Prozent auf 416,5 Millionen Euro. Unter dem Strich ging der Gewinn um 16 Prozent auf 135 Millionen Euro zurück - 2012 hatte der Verkauf der Hydraulik-Sparte das Ergebnis in die Höhe getrieben.

Kion war im Juni 2013 an die Börse gegangen. Großaktionär ist das chinesische Unternehmen Weichai. Die Chinesen erhöhten ihre Beteiligung zuletzt auf 33,3 Prozent. Nachdem der Börsengang noch holprig verlaufen war, zog die Aktie danach rund 45 Prozent an. Derzeit gilt das Papier als ein Kandidat für den MDax.

dpa

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