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GM legt Zahlen vor: Wie stark bremst Russland-Geschäft?

Auto GM legt Zahlen vor: Wie stark bremst Russland-Geschäft?

Zu Jahresbeginn hat der Einbruch des russischen Marktes den Autobauer Opel auf dem Weg aus der Verlustzone gebremst. Inzwischen zieht sich die Tochter des US-Autobauers General Motors (GM) aus dem Land zurück.

Detroit/Rüsselsheim. Weil der Hersteller den ursprünglich geplanten Absatz von 80 000 Fahrzeugen in Russland bei weitem verfehlen wird, soll bis Jahresende in den Werken Rüsselsheim und Eisenach an einigen Tagen kurzgearbeitet werden. Ob sich das auf das Ergebnis im Frühjahr ausgewirkt hat, zeigt sich am Donnerstag (13.30 Uhr), wenn GM die Zahlen für das zweite Quartal vorlegt.

Im ersten Quartal waren die operativen Verluste im GM-Europageschäft von rund 284 Millionen Dollar im Vorjahr auf 239 Millionen Dollar (damals 223 Mio Euro) gesunken. Opel-Chef Karl-Thomas Neumann will die Marke trotz der Schwierigkeiten in Russland im kommenden Jahr aus den roten Zahlen führen.

Während GM mit Problemen in Russland kämpft, hat die Opel-Mutter zudem eine Sonderbelastung in Höhe von 600 Millionen Dollar vor Steuern in Venezuela angekündigt. Grund ist eine Anpassung der Bilanzierung wegen des heftigen Verfalls der Landeswährung Bolivar. Analysten dürften daneben vor allem drauf achten, wie sich GM in China schlägt.

dpa

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