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GDL-Chef Weselsky attackiert Bahnvorstand: Dort sitzen die Schuldigen

Tarife GDL-Chef Weselsky attackiert Bahnvorstand: Dort sitzen die Schuldigen

Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hat der Deutschen Bahn im Tarifstreit die Schuld am erneuten Streik zugewiesen. "Unsere Botschaft an die Bahnfahrer ist, sich massiv mit öffentlichem Protest gegen den Bahnvorstand zu stellen, weil dort die wahren Schuldigen sitzen", sagte er am Mittwoch am Bahnhof im hessischen Fulda.

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Claus Weselsky, Chef der Lokführergewerkschaft GDL.

Quelle: Uwe Zucchi

Fulda. Zu den erneut misslungenen Verhandlungen sagte Weselsky: "Wir haben durchaus zwischenzeitlich Fortschritte gemacht. Aber das, was der Bahnvorstand am Ende geboten hat, war die blanke Provokation."

Mit dem siebten Arbeitskampf in der laufenden Tarifrunde will die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer weiteren Druck auf die Deutsche Bahn machen. Die Arbeitnehmerseite hatte die Verhandlungen nach 16 Runden ein weiteres Mal für gescheitert erklärt. Weselsky kritisierte weiter: Die Strategie des Bahnvorstandes sei es, "das Zugpersonal am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen". Weselsky sagte, er fürchte, dass Lokführer und das Zugpersonal in der Öffentlichkeit diskreditiert werden sollen.

dpa

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