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Fusion zur größten deutschen Kirchenbank perfekt

Banken Fusion zur größten deutschen Kirchenbank perfekt

Die Fusion zur größten Kirchenbank in Deutschland ist perfekt. Wie die Evangelische Kreditgenossenschaft (EKK) am Montag mitteilte, stimmte die Generalversammlung des Instituts in Kassel mit 99,1 Prozent dem Zusammenschluss mit der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft eG (EDG/Kiel) zu.

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Das Gebäude der Evangelischen Darlehnsgenossenschaft eG.

Quelle: Carsten Rehder

Kassel/Kiel. Die EDG hatte bereits am Freitag grünes Licht gegeben. "Es ist uns wichtig, uns nicht von äußeren Faktoren beeinflussen zu lassen, sondern unsere Zukunft erfolgreich selbst zu steuern", sagte EKK-Chef Thomas Katzenmayer.

Die neue Evangelische Bank eG wird mit einer Bilanzsumme von fast acht Milliarden Euro und etwa 500 Mitarbeitern die größte Kirchenbank Deutschlands. Im Vergleich zu Branchenriesen wie der Deutschen Bank oder der Commerzbank ist sie aber ein kleines Institut.

Kunden von Kirchenbanken sind die Kirchen selbst, die beispielsweise Einnahmen aus der Kirchensteuer anlegen. Dazu kommen aber etwa auch diakonische Einrichtungen, Kirchenkreise und -gemeinden sowie Privatkunden. Die Banken in Kiel und Kassel reagieren mit der Fusion auf das niedrige Zinsniveau, gestiegenen Wettbewerbsdruck, strengere aufsichtsrechtliche Anforderungen und Veränderungen im Kundenspektrum. Hauptsitze des fusionierten Instituts soll es in Kiel und Kassel geben, juristischer Sitz wird Kassel sein.

dpa

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