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Fusion mit Londoner Börse: Chance für Finanzplatz Frankfurt

Börsen Fusion mit Londoner Börse: Chance für Finanzplatz Frankfurt

Der Finanzplatz Frankfurt wird nach Überzeugung von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter von der angestrebten Fusion mit der Londoner Börse profitieren. "Die Realität sieht so aus, dass sich der Finanzplatz Frankfurt in einem harten globalen Wettbewerb befindet.

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Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter.

Quelle: Alexander Heinl/Archiv

Frankfurt/Main. Und in diesem Wettbewerb ist der Finanzplatz angewiesen auf Bündnisse", sagte Kengeter am Mittwoch bei einer Finanztagung in Frankfurt.

Die Deutsche Börse und die London Stock Exchange (LSE) verhandeln derzeit über einen Zusammenschluss. Nach den bisher bekannten Plänen soll die neue europäische Super-Börse ihren rechtlichen Sitz in London haben und von Kengeter als Gesellschaft nach britischem Recht geführt werden. Bis spätestens 22. März müssen die beiden Partner ein bindendes Angebot zur Fusion veröffentlichen oder den Deal voerst abblasen.

Die zentralen Standorte Frankfurt und London würden in einem Gemeinschaftskonzern "in ihrer rechtlichen, regulatorischen und inhaltlichen Integrität fortgeführt", versicherte Kengeter. "Mir liegt der Finanzplatz Frankfurt/Rhein-Main sehr am Herzen. Und es ist genau deshalb, dass ich mich in der Pflicht sehe, etwas für diesen Finanzplatz zu tun."

Wichtig sei, durch den Zusammenschluss eine "Liquiditätsbrücke" zwischen wichtigen Finanzzentren zu schaffen, betonte Kengeter. "Die Frankfurter Wertpapierbörse, die uns allen sehr am Herzen liegt, wird von dieser Liquiditätsbrücke erheblich profitieren."

dpa

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