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Fusion belastet Gewinn von größter Kirchenbank

Banken Fusion belastet Gewinn von größter Kirchenbank

Die Fusion zur größten Kirchenbank in Deutschland hat der Evangelischen Bank (EB) 2014 einen deutlichen Gewinnrückgang beschert. Der Jahresüberschuss betrug 9,9 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Kassel mitteilte.

Kassel/Kiel. Den beiden Ursprungshäusern waren im Vorjahr unter dem Strich zusammen 12,5 Millionen Euro geblieben.

Die Bilanzsumme sank um rund 7,1 Prozent. Sie sei planmäßig auf 7,2 Milliarden Euro reduziert worden, sagte EB-Vorstandssprecher Thomas Katzenmayer. "Wir haben die wesentlichen fusionsbedingten Belastungen verarbeitet und die Konsolidierung der Bilanzsumme erfolgreich durchgeführt." Die Kundeneinlagen stiegen um 2,2 Prozent auf 5,7 Milliarden Euro.

2014 hatten sich die Evangelische Darlehnsgenossenschaft (Kiel) und die Evangelische Kreditgenossenschaft (Kassel) zusammengeschlossen. Mit etwa 500 Mitarbeitern ist die EB die größte deutsche Kirchenbank. Im Vergleich zu Branchenriesen wie Deutsche Bank oder Commerzbank ist sie aber ein kleines Institut.

Kunden von Kirchenbanken sind die Kirchen selbst, die beispielsweise Einnahmen aus der Kirchensteuer dort anlegen. Hinzu kommen auch diakonische Einrichtungen, Kirchenkreise und -gemeinden sowie Privatkunden.

dpa

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