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Fresenius hebt Gewinnziel erneut an: FMC legt zu

Gesundheit Fresenius hebt Gewinnziel erneut an: FMC legt zu

Beim Medizinkonzern Fresenius brummt das Infusionsgeschäft. Das beschert dem Dax-Konzern höhere Gewinne, die Prognose für das Gesamtjahr wurde erneut angehoben.

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Beim Medizinkonzern Fresenius brummt das Infusionsgeschäft.

Quelle: Frank Rumpenhorst/Archiv

Bad Homburg. Der Ergebnis soll im Gesamtjahr währungsbereinigt um 20 bis 22 Prozent steigen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Bad Homburg mitteilte. Zuvor war Fresenius von einem Anstieg um 18 bis 21 Prozent ausgegangen. Der Konzern hat damit wegen der guten Geschäfte seiner Infusionstochter Kabi in Nordamerika nach allen drei Quartalen in diesem Jahr den Ausblick angehoben.

Im dritten Vierteljahr stieg das Konzernergebnis währungsbereinigt um 20 Prozent auf 367 Millionen Euro. Der Konzern-Umsatz kletterte um 16 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro, der operative Gewinn (Ebit vor Sondereinflüssen) um 25 Prozent auf rund 1,03 Milliarden Euro.

Die Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care (FMC) hat sich im dritten Quartal besser geschlagen als erwartet. Das operative Ergebnis (Ebit) stieg um 4 Prozent auf 614 Millionen Dollar (etwa 562 Mio Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 262 Millionen Dollar. Das waren 3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, weil Fresenius einen größeren Teil vom Gewinn an andere Gesellschafter seiner Beteiligungen abgeben musste. Der Umsatz legte um 3 Prozent auf 4,23 Milliarden Dollar zu.

Gegenwind gab es für FMC etwa durch Abschreibungen auf den Verkauf des Geschäfts mit Dialysedienstleistungen in Venezuela. Auch der starke Dollar bremste das Unternehmen aus. Den Ausblick für 2015 bestätigte die Fresenius-Tochter aber. FMC ist bei Dialyseprodukten und -dienstleistungen Weltmarktführer. Das Unternehmen gehört mehrheitlich Fresenius, ist aber eigenständig im Dax notiert.

dpa

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